Vergleichen und Sparen

Mit kaum einem Thema sind Verbraucher täglich so häufig konfrontiert, wie mit Finanzen. Kaum jemand denkt darüber nach, ob die Kreditkarte, mit der er den Einkauf bezahlt, die beste, oder ob das Konto, über das die Scheckkarte läuft, das günstigste ist.

Mit Girokonten und Kreditkarten lassen sich leicht über 100 Euro im Jahr sparen

Wer einmal zusammenrechnet, was er seiner Bank im Jahr an Kontoführungspauschale und Jahresgebühr für die Kreditkarte zahlt, kommt leicht über 100 Euro. Dabei können diese Kosten leicht eingespart werden. Ein Blick in unseren Girokonto Vergleich 2016 zeigt, dass es Institute gibt, die Ihren Kunden diese Serviceleistung kostenfrei zur Verfügung stellen. Vor dem Hintergrund, dass die Serviceleistungen der Banken und Sparkassen im Bereich Kontoführung immer weiter auf den Kunden zurückverlagert werden, liegt die Überlegung nahe, sich alternative Angebote anzuschauen und diese überflüssigen Gebühren zu sparen. Bei den Angeboten haben Banken ihre Produkte individuell auf verschiedene Zielgruppen angepasst.

Studenten

Geringes Einkommen, aber gute Aussichten auf eine Karriere. Viele Banken bieten ein Girokonto für Studenten kostenlos an und als Extras findet man in einigen Fällen auch einen Studentendispo, eine Visakarte für weltweite gebührenfreie Geldabhebungen sowie attraktive Startguthaben.

Selbstständige und Existenzgründer

Wer selbstständig bereits Erfolg hat, ist bei den Banken durchaus gern gesehen, wer sein Unternehmen hingegen gerade erst gegründet hat, findet nicht bei jeder Bank ein attraktives Angebot. Kostenlose Konten für Selbstständige mit interessanten Konditionen sind jedoch durchaus möglich.

Kinder und Jugendliche

Ein früher Umgang mit Geld hilft präventiv gegen Überschuldung. Hier kann ein Kinderkonto oder auch Taschengeldkonto hilfreich sein. Eltern können das Taschengeld bequem per Dauerauftrag auf das Konto des Minderjährigen überweisen und das Kind bargeldlos oder am Automaten verfügen.

Wichtige Konditionen bei der Girokontoauswahl

Auf der Suche nach dem besten Girokonto sollte auf verschiedene Kriterien geachtet werden.

Diese Konditionen bieten in der Regel Direktbanken mit ihren kostenlosen Online-Konten in einer mittlerweile recht grossen Auswahl. Die Internetbanken betreiben kein Filialnetz und sparen so Kosten für Personal und Büroräume. Diese Einsparung geben sie an ihre Kunden weiter. Persönliche Ansprechpartner sind hier nur per Callcenter erreichbar und wechseln in der Regel. Dies ist in den meisten Fällen kein Problem, wenn es sich um Bankprodukte handelt, die nicht erklärungsbedürftig sind, wie etwa Girokonten, Tagesgeld und Festgeld. Dennoch fühlen sich viele Bankkunden mit einem persönlichen Ansprechpartner vorort wohler. Für diese Kunden ist ein kostenloses Girokonto bei einer Filialbank die richtige Wahl. Häufig ist dies an einen monatlichen Mindesteingang gebunden, der in den meisten Fällen bei 1.000 bis 1.200 Euro liegt.

Gute oder schlechte Bonität?

Wer in der Vergangenheit finanzielle Probleme hat, dem bleibt der Zugang zu einem kostenlosen Konto oft verwehrt. Schufafreie Girokonten sind in der Regel mit hohen Monats- oder Jahresgebühren behaftet und selbst für Bargeldverfügungen können Kosten anfallen. Girokonten auf Guthabenbasis können hier eine kostenfreie Alternative sein, die man zuerst probieren sollte.

Arbeitnehmer mit einem festen Einkommen haben in der Regel keine Probleme ein kostenloses Gehaltskonto zu eröffnen. Insbesondere dann nicht, wenn das Arbeitsverhältnis schon über einige Jahre besteht. Aber auch Berufsanfänger oder Auszubildende finden in der Vielzahl der Angebote ein passendes Konto.

Geschäftliche Nutzung

Private Girokonten ohne Kontoführungsgebühren sind leicht zu finden. Da ist es verlockend, diese als Selbstständiger oder Freiberufler auch geschäftlich zu nutzen, denn bei Geschäftskonten fallen häufig nicht nur monatliche, sondern auch Gebühren für Buchungen an. Die geschäftliche Nutzung widerspricht jedoch in nahezu allen Fällen den AGB der Banken und sollte deshalb vermieden werden. Kündigung des Kontos und Gebührennachberechnungen seitens der Bank sind dann nicht ausgeschlossen. Wenn auch selten, so gibt es Geschäftskonten auch gebührenfrei in kleiner Auswahl.

Tagesgeld – sicher und flexibel

Auf der Suche nach einer Geldanlage, die gleichermassen flexibel und renditestark ist, findet man sehr bald das Tagesgeldkonto als interessantes Produkt. Wie ein aktueller Tagesgeld Vergleich zeigt, werden Zinsen von durchschnittlich 0,60% p.a. (Stand: 2016) geboten. Dabei ist das Geld jederzeit verfügbar und mit mindestens 100.000 €, dank gesetzlicher Einlagensicherung, gesichert.

Interessant für viele Kundengruppen

War es früher das Sparbuch, das jedermann hatte, wird dieses mehr und mehr vom Tagesgeld mit attraktiverer Verszinsung abgelöst. Diese ist bei den besten Angeboten 3 bis 4 Mal höher als die von Sparbüchern bekannter Filialbanken.

Als universelle Geldanlage eignet es sich für Babys, Kinder und Jugendliche und mit Zustimmung der Eltern auch für das Patenkind. Schüler können ihr Taschengeld auf dem Tagesgeld ansparen, um so zum Beginn der Ausbildung ihr erstes Auto oder den Führerschein zu bezahlen. Interessant ist das Tagesgeldkonto auch für Studenten, wer ein gutes Einkommen durch einen Nebenjob hat, kann hier Geldreserven ansparen, die attraktiv verzinst werden.

Geschäftliche Nutzung von Tagesgeld

Je nach Geschäftslage können häufig grössere Summen ungenutzt auf dem Geschäftskonto liegen. Totes Kapital mitunter, welches keine Rendite erwirtschaftet. Langfristige Geldanlagen kommen hier in der Regel nicht in Frage, da diese die Liquidität einschränken. Firmentagesgeld kann hier eine clevere Lösung sein, wenngleich die Verzinsung für Kapitalgesellschaften, wie GmbH, AG und Co. nicht so hoch sind, wie die für private Tagesgelder. Da es keine Einschränkungen gibt, ist Tagesgeld für Selbstständige und Freiberufler, besonders attraktiv.

Kredit und Finanzierung

Es ist nie auszuschließen, dass kurzfristiger Kapitalbedarf entsteht, aber das vorhandene Guthaben nicht ausreicht. Der Weg zur Bank ist die logische Konsequenz. Kredite sind aber heute eine Ware wie jede andere auch. Verbraucher, die einen zinsgünstigen Kredit suchen, finden diesen eher im Internet als bei Ihrer Hausbank. Das gleiche gilt für Finanzierungen. Ernsthafte Konkurrenz für die Banken und Sparkassen vor Ort sind inzwischen die Online-Hypothekenportale. Diese sind keineswegs anonyme Plattformen, sondern stehen ihren Kunden über telefonische Beratung auch persönlich zur Verfügung. Die Konditionen sind allerdings deutlich günstiger. Mit unserem Kredit Vergleich findet man schnell und einfach zinsgünstige Kredite. Dabei gibt es auch Banken, die auch bei schwacher Bonität einen Ratenkredit vergeben.

Versicherungen

Immer noch zucken viele Verbraucher bei dem Gedanken an eine Versicherung zusammen. Zu groß sind nach wie vor die Vorbehalte gegenüber dem Außendienst. Jede Gesellschaft behauptet von sich, die besten und günstigsten Produkte anzubieten. Transparenzkampagnen haben jedoch inzwischen die Produktwerbung abgelöst. Ein gutes Finanzportal zeigt seinen Besuchern, welche Produkte notwendig sind und wo sich die Fallstricke verbergen. Alleine bei dem Stichwort „Berufsunfähigkeitsabsicherung“ sollte sich niemand mehr auf den Vermittler verlassen. Zu undurchsichtig ist inzwischen das unterschiedliche Klauselwerk. Auch bei Versicherungen bietet das Internet jetzt Verbrauchern die Möglichkeit der objektiven Vorabinformation und des gezielten Produktvergleichs.

Tagesgeld

Unser Tagesgeldvergleich bietet nicht nur einen Überblick über die Konditionen, sondern auch über die jeweilige Absicherung der Einlagen. Auf einen Blick sieht man neben Zinshöhe und Einlagensicherung auch die Häufigkeit der Zinsauszahlung, so dass man optimal vom Zinseszinseffekt profitieren kann. Darüber hinaus werden weitere Kriterien beleuchtet, die für die Eignung für bestimmte Zielgruppen, eine wichtige Rolle spielen.

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