Magazin

Baufinanzierung

Bauzinsen

Sehr oft reicht das vorhandene Kapital nicht aus, um ein Haus bauen oder kaufen zu können. Um die Traumimmobilie aber doch noch zu realisieren, bietet sich in diesen Fällen die bequeme Finanzierung mittels eines Baukredites oder -darlehens an. Banken, Sparkassen oder auch Volks- und Raiffeisenbanken bieten die dafür notwendigen Verträge an.

Die aufgenommenen Fremdmittel, also der Kredit, teilt sich in der Rückzahlungsphase in einen Tilgungs- und einen Zinsteil auf. Der Tilgungsteil ist der Teil, der zum Abtragen der Schuld verwendet wird. Der Zinsteil, landläufig Bauzinsen genannt, ist gleichsam neben eventuellen sonstigen Gebühren die Einnahme der Bank aus der Ausleihung des Kredites. Mit diesem Anteil bestreitet sie beispielsweise ihre Personal- und Verwaltungskosten.


Zum Baufinanzierungs Rechner << Hier klicken!>>

Die Bauzinsen unterliegen jedoch im Vergleich verschiedener Jahre einem steten Wandel. So mussten Immobilienfinanzierer noch Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts Bauzinsen von bis zu 9% bezahlen. In den letzten Jahren ist dieses Niveau jedoch nicht zuletzt aufgrund der Finanzkrise und der damit gesunkenen Inflationsrate auf Zinssätze zwischen 3 und 5%, je nach Bank und persönlicher Situation, zurückgegangen. Das bedeutet, dass ein Kreditnehmer, der 1990 ein Darlehen zu 8,5% aufgenommen hatte, bei seiner Anschlussfinanzierung nunmehr mit einer weitaus niedrigeren Zinsbelastung kalkulieren kann.

Daraus folgt andererseits aber auch, dass ein heute zu 3,5% abgeschlossener Vertrag in zehn oder fünfzehn Jahren im Falle einer Anschlussfinanzierung einen deutlich höheren Zinssatz aufweisen könnte.Zu beachten ist auch, dass bei einem solch niedrigen Zinsniveau eine möglichst hohe Tilgungsrate vereinbart wird, da sonst der Effekt der Zunahme der Tilgungsrate bei einem Annuitätendarlehen nicht greift.

Ebenfalls interessant