Einlagensicherung beim FestgeldBei der Auswahl des Anbieters sollten Sie auf die Absicherung achten. Die Einlagensicherung beim Festgeld hat sich schon als wertvolles Instrument erwiesen. Auch die solideste Bank kann in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Banken, die ihren Geschäftssitz in Deutschland haben, sind als Mitglieder im Bundesverband deutscher Banken automatisch auch Mitglieder im Einlagensicherungsfonds.

Es gibt jedoch unterschiedliche Sicherungsfonds, abhängig von der Mitgliedschaft in der jeweiligen Bankengruppe. Neben dem bekannten Modell des Bundesverbandes existiert noch der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken, der Garantiefonds des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, der Bausparkassen-Einlagensicherungsfonds e.V. und die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen. Die Sparkassen gehen noch einen Schritt weiter und haben ein Drei-Schichten-Modell. Es existieren 11 regionale Sparkassen-Stützungsfonds, darüber hinaus gibt es den um den Sicherungsfonds der Landesbausparkassen erweiterten Fonds der Landesbanken und Girozentralen und einen überregionalen Ausgleich der gesamten Sparkassen-Stützungsfonds im Haftungsverbund mit den Fonds der Landesbanken und Landesbausparkassen. Die Einlagensicherung beim Festgeld ist demzufolge perfektioniert. Dies gilt aber nicht nur für Festgelder, sondern für Einlagen aller Art.

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Festgeldvergleichsrechner zeigen die Haftungsvolumina

Festgeldvergleichsrechner geben nicht nur Aufschluss über den jeweiligen Zinssatz der Anbieter für den gewünschten Zeitraum, sie zeigen auch auf, wie die Einlagensicherung beim Festgeld jeder Bank geregelt ist. Das Internet macht es möglich, dass auch zahlreiche ausländische Anbieter am deutschen Markt aktiv sind. Diese unterliegen in der Haftung jedoch dem Recht ihres Heimatlandes. Einlagensicherung wird nicht überall so groß geschrieben wie in Deutschland. Und welcher deutsche Anbieter weiß schon um die wirtschaftliche Situation einer türkischen oder englischen Bank. Es gab auch in Deutschland Fälle, dass Anleger von dem sehr attraktiven Zins einer ausländischen Bank profitieren wollten, und am Ende Ihre Einlagen verloren, da das Unternehmen keinem Sicherungsverbund für Einlagen angehörte. Es ist daher eine Überlegung wert, ob man zu Lasten von einem halben Prozentpunkt bei den Zinsen dafür nicht sicher sein kann, dass die Einlagensicherung beim Festgeld stimmt.

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