Wer ein Termingeld abschließt, sollte sich das Ende der Festgeldlaufzeit, beziehungsweise den Termin, zum dem gekündigt werden muss, rot in den Kalender eintragen.

Vergisst der Kunde, das Festgeld rechtzeitig, entsprechend der Bedingungen seiner Bank, die Kündigung zu formulieren, verlängert sich die Einlagedauer automatisch um die vorher vereinbarte Laufzeit. Besonders ärgerlich ist dieser Umstand, wenn das Festgeld nur in Bezug auf eine subventionierte Aktion der Bank abgeschlossen wurde. Im Zweifelsfall sollten Bankkunden das Termingeld bereits bei Abschluss schon kündigen. Dies bedeutet, dass Banken im Rahmen von Aktionen Festgelder für Neukunden mit besonderen Bedingungen ausstatten. In diesem Fall erhalten Neukunden für ein Festgeld einen besonderen Zinsbonus. Dieser gilt für eine Laufzeit von sechs oder zwölf Monaten und ist in der Regel auf einen Betrag zwischen 20.000 und 50.000 Euro limitiert. Bleibt die Kündigung aus, greift die automatische Verlängerung zu einem deutlich unattraktiveren Zinssatz. Das Ende der Festgeldlaufzeit sollten Anleger auf keinen Fall aus den Augen lassen.

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Tagesgelder sind flexibler

Während man bei einem Termingeld das Ende der Festgeldlaufzeit nicht vergessen darf, um eine automatische Verlängerung zu vermeiden, entfällt dies bei einem Tagesgeld. Tagesgelder sind täglich verfügbar. Unstrittig ist, dass die Verzinsung mit längerer Laufzeit höher ist. Zu Zeiten niedriger Zinsen sind die Unterschiede jedoch zu vernachlässigen. Ein Tagesgeld im Rahmen einer Kundengewinnungsaktion einer Direktbank kann durchaus einen besseren Zinssatz ausweisen, als ein Termingeld mit einer Festschreibung von zwölf Monaten bei der Hausbank. Gerade zu Zeiten niedriger Zinsen sollte die Festschreibung auch nicht entscheidend länger sein. Ein Vergleichsrechner zeigt schnell, ob ein Tagesgeld mit subventioniertem Zinssatz nicht die bessere, weil flexiblere, Alternative zu einem Festgeld ist. Kunden können von einem Tag auf den anderen ganz oder auch nur teilweise über ihre Einlage verfügen. Wurde die Kündigung beim Ende der Festgeldlaufzeit verpasst, sind Banken selten diskussionsbereit.