Es ist durchaus sinnvoll, die Notrufnummern zum Sperren der Kreditkarte nicht mit der Kreditkarte in der Geldbörse aufzubewahren. Wird Ihnen die Geldbörse entwendet, haben Sie auch keinen Zugriff mehr auf die Telefonnummer.

Im Jahr 2005 wurde eine einheitliche Rufnummer für die Sperrung von Kredit- und Girocards eingeführt, um dem Wirrwarr um über hundert verschiedener Nummern ein Ende zu bereiten. Die Notrufnummer zum Sperren der Kreditkarte lautet 116 116 und ist bundeseinheitlich. Die Rufnummer ist 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche besetzt. Der Anruf bei 116 116 ist gebührenfrei. Aus dem Ausland können Sie eine Sperrung der Kreditkarte über zwei Rufnummern durchführen lassen. Die erste lautet ++49 116 116, die zweite ++ 49 30 4050 4050. Die Kosten für den Anruf hängen von den Gebühren des ausländischen Netzbetreibers ab. Die Berliner Rufnummer wurde zusätzlich eingeführt, um eine bessere Erreichbarkeit aus dem Ausland zu gewährleisten.

Bei Kartendiebstahl auch sofort die Polizei verständigen

Denken Sie daran, bei einem möglichen Diebstahl der Kreditkarte nicht nur über die Notrufnummern zum Sperren der Kreditkarte möglichen Missbrauch mit der Karte zu unterbinden, sondern auch die Polizei zu benachrichtigen und Anzeige zu erstatten. Dies hat auch versicherungsrechtlichen Hintergrund, um Sie aus der Haftung bei einem eventuellen Missbrauch der Kreditkarte durch Dritte zu nehmen. So ärgerlich der Verlust der Kreditkarte, sei es durch Diebstahl, sei es durch „Verlieren“ sein mag, er ist kein finanzielles Drama, solange Sie die damit verbundenen Regeln beachten. Gerade im Urlaub sollten Sie aber immer darauf achten, die Kreditkarte nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Auch wenn die Haftung bei Verlust beschränkt ist, wird es schwierig, am Urlaubsort schnell zu einer neuen Karte zu kommen. Zeitlich versetzter Versand von Karte und PIN benötigen Zeit. Über die Notrufnummern zum Sperren der Kreditkarte sichern Sie sich ab.

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