Ordergebühren VergleichEin Ordergebühren Vergleich offenbart, dass es im Wertpapiergeschäft einen Umbruch gibt. Wer sich die Preisverzeichnisse der Banken und Sparkassen vor Ort anschaut, stellt fest, dass diese immer noch in Prozent rechnen.

Das heißt, sie stellen Ihren Kunden eine vom Ordervolumen prozentual abhängige Gebühr in Rechnung. Diese hat eine Mindestgrößenordnung, ist aber auch nach oben maximiert. Dennoch kommen hier für Anleger, die häufig handeln, einige Kosten zusammen, die unter dem Strich die Netto-Rendite des Depots erheblich schmälern. Die ersten Direktbanken und Online-Broker gehen einen anderen Weg. Sie berechnen feste Ordergebühren, losgelöst vom Gegenwert der Order. Diese bewegen sich beim Handel an Inlandsbörsen teilweise unter fünf Euro. Für den Auslandshandel fallen allerdings höhere Kosten an. Ein Anbieter hat sich für eine Mischkalkulation entschieden. Eines ist jedoch unstrittig, feste Ordergebühren sind für den Anleger auf jeden Fall günstiger und erhöhen letztendlich die Rendite.

Zum Wertpapierdepot Vergleich

Nicht nur die Ordergebühren geraten ins Wanken

Wer einen Depotvergleich, und damit auch einen Ordergebühren Vergleich macht, stellt fest, dass auch andere Geschäftsgrundlagen der Banken langsam aufgeweicht werden. Bis vor einigen Jahren war es noch üblich, den Kunden eine Depotverwaltungsgebühr in prozentualer Abhängigkeit vom Gegenwert des Depots zu berechnen. Inzwischen wird dieser Service von einigen Anbietern völlig kostenfrei angeboten, andere berechnen einen festen Satz. Es ist daher nicht verwunderlich, dass immer mehr Anleger zu einer günstigeren Direktbank wechseln. Dies gilt auch für Investmentfonds. Diese erfreuen sich bei den Bankkunden ungebrochener Beliebtheit. Bei den Banken auch, da sie an dem Ausgabeaufschlag nicht unerheblich verdienen. Mitbewerber im Internetz zeigen jedoch, dass es durchaus möglich ist, Fonds auch ohne Agio, oder zumindest stark rabattiert, den Investoren anzubieten. Fünf Prozent Ausgabeaufschlag zusammen mit der Depotverwaltungsgebühr müssen durch die Wertentwicklung erst einmal erwirtschaftet werden. Ein Ordergebühren Vergleich zeigt die vielfältigen Ausprägungen der einzelnen Depots und die gesamte Kostenstruktur.

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