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Geldanlage

Rohstoffe als Geldanlage

Eine Alternative zu den klassischen Anlageformen wie Aktien oder Anleihen stellt die Geldanlage in Rohstoffe dar. Dies war jedoch bis vor wenigen Jahren nur einem eingegrenzten Personenkreis möglich, da neben einem hohen Anfangskapital auch eventuelle hohe Nachschusspflichten bestanden. Mittlerweile jedoch hat sich dieses geändert und man kann auch schon mit einem kleinen Kapital an den Renditechancen im Rohstoffbereich partizipieren, ohne gleich mit dem finanziellen Ruin rechnen zu müssen.

So bieten einige Unternehmen schon so genannte Mini-Futures oder spezielle Optionsscheine an, mit welchen der interessierte Anleger auf die erwarteten Preisveränderungen von Gold, Kupfer oder Platin, aber auch auf Kaffee, Baumwolle oder Getreide spekulieren kann.
Erwerben lassen sich solche Optionsscheine und Mini-Futures der verschiedenen Anbieter bei den am Markt befindlichen Onlinebrokern, die diese Art der Geldanlage innerhalb von Sekunden über das Internet durchführen können.

Grundlage bei der Geldanlage mit Rohstoffen ist dabei, dass die Ressourcen dieser Welt begrenzt sind, aber ein stetig wachsender Bedarf aufgrund der gigantischen Märkte in China und Indien vorhanden ist. Somit sollte sich also ein knappes Gut im Laufe der Zeit bei steigender Nachfrage automatisch verteuern. Auf diese Entwicklung setzt man vor allem bei der Investition in Gold oder Öl.

Bei nachwachsenden Rohstoffen wie Getreide, Kaffee und Orangen spekuliert der Anleger auf den Ausgang der Ernte. Erwartet er eine schlechte Ernte, so spekuliert er auf einen steigenden Preis, bei Erwartung einer guten oder sehr guten Ernte dagegen auf fallende Preise. Das Risiko mit seiner Erwartung allerdings auch falsch liegen zu können, ist damit immer impliziert und ein Verlust ist nicht ausgeschlossen.

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