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Vor dem Abschluss des Kleinkredit-Vertrages genau prüfen!

Kleinkredite werden inzwischen zahlreich angeboten. Sowohl niedergelassene Kreditinstitute wie auch Onlinebanken bieten den Verbraucherkredit an – allerdings zu sehr unterschiedlichen Konditionen und Voraussetzungen!

Die Kreditzinsen richtig lesen und bewerten

Beim Vergleich von Kleinkrediten achten Verbraucher verständlicherweise zunächst auf die Zinsen, die sie für das Darlehen bezahlen müssen. Das ist auch gut so, denn mit geringeren Zinsen fällt der Kredit natürlich kostengünstiger aus. Unterscheiden sollte man aber auf jeden Fall zwischen dem Nominalzinssatz, der gern in der Werbung verwendet wird und dem Kunden einen günstigen Kredit suggerieren soll, und dem effektiven Zinssatz. Nur letzterer gibt die realen Kosten für den Kredit an, denn in ihm sind alle Kosten enthalten, die für die Kreditaufnahme anfallen. Beachtet man nur den Nominalzinssatz für das Darlehen, dann können sich unter Umständen trotz augenscheinlich günstiger Kreditbedingungen letztlich hohe Kosten für den Kredit ergeben. Der Nominalzinssatz benennt nämlich lediglich die Zinsen, die für den reinen Kredit anfallen.

Weitere Kreditkosten, die anfallen können, nicht vergessen

Nicht selten berechnen Kreditinstitute bei einer Kreditaufnahme hohe Nebenkosten für das Darlehen. Der Zinssatz selbst, der für das Darlehen gezahlt werden muss, kann sich trotz günstiger Bedingungen schnell relativieren, wenn beispielsweise Bearbeitungsgebühren für den Kredit anfallen, die nicht selten ein oder sogar zwei Prozent der Kreditsumme kosten. Durch solche hohen Nebenkosten kann auch ein zunächst günstiger Zinssatz schnell zunichte gemacht werden. Nimmt man beispielsweise den immer beliebter werdenden Kredit ohne Schufa auf, dann entstehen zudem auch noch Vermittlungsgebühren für den Kreditvermittler, die sich auch stark im Preis für das Darlehen niederschlagen. Wichtig beim Kreditvergleich ist daher immer, alle entstehenden Kosten für das Darlehen aufzulisten und dann eine objektive Bewertung sowie einen Vergleich mit anderen Anbietern vorzunehmen.

Wie sieht es aus mit Sondertilgungen und anderen Konditionen?

Vergleicht man Kleinkredite, kann es auch sehr sinnvoll sein, sie auf bestimmte Möglichkeiten zu prüfen. Sondertilgungsmöglichkeiten können sehr gut sein, wenn man beispielsweise innerhalb der Laufzeit des Darlehens einen größeren Geldeingang erwartet und damit einen großen Teil des Darlehens komplett oder teilweise ablöst, um Kosten zu sparen. Manche Anbieter ermöglichen jährliche Sondertilgungen oder auch eine vorzeitige Ablösung, andere erlauben diese nur gegen relativ hohe Gebühren, die sie aufgrund des Zinsausfalls in Rechnung stellen – oder akzeptieren sie überhaupt nicht. Auch eine jährlich einmal mögliche kostenlose Tilgungsaussetzung kann eine Erleichterung sein, die den finanziellen Druck reduziert.

Kreditgeber gewähren heute im Zuge des Wettbewerbs sehr unterschiedliche Konditionen für Kunden

Weil das Angebot an Krediten sehr groß ist, sind Kreditgeber darauf angewiesen, zur Kundengewinnung Konditionen zu gewähren, die sich stark vom Wettbewerb unterscheiden. Für Kreditnehmer lohnt es sich deshalb, genau zu prüfen, welche Zinsen und sonstigen Konditionen der Kreditgeber bietet. Mit einem guten Vergleich lässt sich viel Geld sparen. Besonders bei den effektiven Zinssätzen und Nominalzinsen lassen sich Antragsteller noch immer irritieren. Einen Vergleich ermöglicht Ihnen die Seite http://www.kleinkredit.net.

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