In unserem Tagesgeldvergleich stellen wir nicht nur die Zinsen für Neukunden gegenüber. Du erfährst hier auch, welche Bank im Vergleich die höchsten Zinsen auf Tagesgeld für Bestandskunden zahlt – ohne Zeitlimit.
Bank
Neukunden-
zins p.a.
Bestandskunden-
zins p.a.
Zins-
gutschrift
Zinssatzgarantie
Antrag
2,75%
1,00%
monatlich
6 Monate
Unser Tipp, die VW Bank wegen der hohen Zinsen und der langen Zinsgarantie.
3,00%
1,90%
monatlich
4 Monate
3,40%
0,80%
vierteljährlich
3 Monate
3,00%
1,45%
monatlich
3 Monate
2,75%
2,30%
jährlich
4 Monate
3,00%
0,75%
jährlich
4 Monate
2,55%
1,50%
monatlich
3 Monate
2,55%
1,35%
monatlich
3 Monate
2,50%
1,80%
monatlich
3 Monate
2,25%
1,20%
jährlich
3 Monate
2,15%
2,15%
vierteljährlich
Gleicher Zinssatz für Neukunden & Bestandskunden
2,15%
1,75%
monatlich
3 Monate
2,00%
0,60%
jährlich
6 Monate
1,85%
1,85%
monatlich
Gleicher Zinssatz für Neukunden & Bestandskunden
1,76%
1,76%
monatlich
Gleicher Zinssatz für Neukunden & Bestandskunden
1,75%
1,00%
vierteljährlich
6 Monate
1,50%
0,75%
vierteljährlich
30 Wochen
1,00%
1,00%
vierteljährlich
Gleicher Zinssatz für Neukunden & Bestandskunden
0,50%
0,50%
monatlich
Gleicher Zinssatz für Neukunden & Bestandskunden
Rechtliche Hinweise: Dieser Vergleich stellt keine vollständige Marktübersicht dar. Die Reihenfolge der vorgestellten Tagesgeldkonten ist zufällig.
Vorteile
Flexibilität
Geringes Risiko
Keine Gebühren
Keine Mindesteinlage
Tägliche Verfügbarkeit
Höhere Zinsen als auf dem Girokonto
Nachteile
Rendite geringer als bei anderen Anlageprodukten
Gesetzliche Einlagensicherung nur bis 100.000 Euro
Keine Zinsgarantie: Anpassung der Zinssätze jederzeit möglich
Notwendigkeit eines Referenzkontos
Was ist Tagesgeld? Tagesgeld erklärt
Unter Tagesgeld versteht man ein Bankkonto zur Geldanlage ohne festgelegte Laufzeit, das täglich verfügbar ist und regelmäßig Zinsen abwirft.
Ein Tagesgeldkonto zu eröffnen, ist völlig unkompliziert und bei vielen Banken gebührenfrei. Das Tagesgeldkonto ist sinnvoll, da du bei maximaler Flexibilität von top Zinsen profitierst, ohne von langfristigen Laufzeiten eingeschränkt zu werden. Tagesgeld bietet damit eine hohe Rendite bei täglicher Verfügbarkeit der Geldeinlage.
Obwohl du für deine Tagesgeld-Anlage in der Regel einen Topzins erhältst, solltest du beachten, dass die Verzinsung variabel ist und die Banken den Zinssatz jederzeit anpassen dürfen. Die Entwicklung der Zinsen kann dabei in beide Richtungen gehen. Das bedeutet, dass sowohl eine Erhöhung als auch eine Senkung möglich ist.
Tagesgeld für Minderjährige
Ein Tagesgeldkonto für Kinder und Jugendliche ist mit vielen Vorteilen verbunden. Bei einem separaten Konto, das auf den Namen der Heranwachsenden angemeldet ist, sind die Kinder ganz offiziell die Eigentümer der Geldanlage, weshalb die Rendite durch die monatliche Zinsgutschrift auf den Sparerfreibetrag der Heranwachsenden angerechnet wird.
Bei den meisten Banken, die wir in unseren Tagesgeld Empfehlungen vorstellen, kannst du auch für Kinder und Jugendliche ein Konto mit Tagesgeld eröffnen.
Allerdings ist bei Tagesgeldkonten für Minderjährige immer eine Zustimmung der Eltern oder Erziehungsberechtigten nötig. Wenn du also für dein minderjähriges Kind ein Tagesgeldkonto eröffnen möchtest, dann muss dem Kontoantrag eine Zustimmung beider Elternteile beigefügt werden. Diese Zustimmung erfolgt je nach Anbieter entweder durch eine Unterschrift direkt auf dem Antrag zur Kontoeröffnung oder in einer separaten Erklärung. Obwohl die Kontoanmeldung in den meisten Fällen durch ein einfaches Online-Formular erfolgen kann, müssen die Personalausweise der Erziehungsberechtigten sowie die Geburtsurkunde oder der Ausweis des Kindes anschließend im Rahmen des PostIdent-Verfahrens zur Überprüfung in einer Postfiliale vorgelegt werden.
Da das Tagesgeld genau wie ein Girokonto eine eigene IBAN zugewiesen bekommt, ist es für Oma und Opa oder Tante und Onkel ganz einfach, ihre Enkel und Neffen beim Sparen zu unterstützen. Sie können einfach einen Dauerauftrag einrichten und jeden Monat einen gewissen Betrag zur Spareinlage hinzufügen. Aber auch Geldgeschenke, die das Kind etwa am Geburtstag oder zu Weihnachten erhält, sind als Tagesgeld mit hohen Zinsen besser angelegt als auf dem Girokonto.
Einlagensicherung bei Tagesgeldkonten
Neben der Flexibilität ist die Sicherheit der zweite große Faktor, der Tagesgeld zu einer Empfehlung macht. Das geringe Risiko einer Tagesgeld-Anlage resultiert daraus, dass die Rendite nicht an Kursschwankungen gebunden ist.
Innerhalb Europas gilt für Tagesgeldkonten zudem eine gesetzliche Einlagensicherung, die eine hohe Sicherheit gewährleistet. Bei Tagesgeldkonten aus Deutschland und der EU sind Geldeinlagen bis zu einem Betrag von 100.000 Euro deshalb zu 100 Prozent sicher.
Zusätzlich verfügen viele Banken über eine private Einlagensicherung, die auch höhere Guthaben im sechs- bis siebenstelligen Bereich schützen. Dank Einlagensicherung bei Tagesgeld aus Deutschland und Europa musst du also nicht befürchten, dein Erspartes zu verlieren, sollte eine Bank einmal pleitegehen.
Übrigens: Bei Gemeinschaftskonten, beispielsweise von Eheleuten, steigt der Schutz der Einlagensicherung auf 200.000 Euro.
Wie oft erfolgt die Zinsauszahlung
Wann die Zinsausschüttung erfolgt, hat beim Tagesgeld einen erheblichen Einfluss darauf, wie sich das von dir angelegte Kapital entwickelt. Bei Tagesgeldkonten haben sich drei Varianten für die Abrechnung der Zinsgutschrift durchgesetzt: monatlich, quartalsweise oder jährlich. Eine halbjährliche Abrechnung der Zinsen kommt zwar auch vor, ist aber nicht üblich.
Monatliche Zinsen sind für Anleger besonders attraktiv, weil du dann vom sogenannten Zinseszinseffekt profitierst. Erhältst du einen Zinseszins dank monatlicher Zinsgutschrift auf dem Tagesgeldkonto, bedeutet das, dass die bereits gutgeschriebenen Zinsen bei jeder neuen Zinsausschüttung wieder mitverzinst werden, wodurch die Rendite deiner Tagesgeldanlage spürbar steigt.
Bieten zwei Banken also denselben Zinssatz an, einmal jedoch als jährliche Zinsen und das andere Mal mit monatlicher Verzinsung, solltest du dich immer für diejenige Bank entscheiden, die jeden Monat Zinsen ausschüttet. Wenn du den genauen Zinsertrag berechnen und das Angebot mit den besten Zinsen finden möchtest, dann nutze einfach unseren Tagesgeld Rechner.
Steuern
In Deutschland müssen Anleger alle Gewinne aus Kapitalanlagen versteuern – das gilt auch für die Kapitalerträge beim Tagesgeldkonto. Beim Tagesgeld sind in dem Zusammenhang nur die Zinserträge relevant, da bei dieser Anlageform keine anderen Arten von Erträgen entstehen. Auf die Zinserträge beim Tagesgeld ist aktuell eine Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlags und gegebenenfalls Kirchensteuer fällig. Die Abgeltungssteuer ersetzt die Kapitalertragssteuer, welche bis einschließlich 2008 auf Erträge aus Tagesgeldkonten erhoben wurde. Seit 2009 wird auf alle Zinserträge eine einheitliche Abgeltungssteuer geltend gemacht, so auch bei Zinsen, die aus Geldanlagen wie dem Tagesgeld hervorgehen.
Was ist ein Freistellungsauftrag?
Wenn du einen Freistellungsauftrag stellst, bleiben deine Kapitalerträge bis zur Höhe des Sparerpauschbetrags komplett steuerfrei. Dieser steuerfreie Pauschalbetrag für Sparer liegt bei Alleinstehenden bei maximal 1.000 Euro und bei eingetragenen Lebenspartnern sowie gemeinsam veranlagten Eheleuten bei maximal 2.000 Euro.
Konditionen auf die du achten solltest
Bei Banken ist das Tagesgeld aktuell ein stark umkämpfter Markt. Jeder Anbieter versucht, als Testsieger mit den höchsten Zinsen aus dem Ranking hervorzugehen. Besonders Neukunden profitieren häufig von Lockangeboten mit Topzins. Doch ist es problematisch, wenn Banken versuchen, neue Kunden mit einem besonders hohen Lockzins für sich zu gewinnen?
Grundsätzlich sind Lockzinsen erst einmal kein Problem. In unserem Tagesgeld Test und beim Tagesgeld Rechner stellen wir dir nur die besten Aktionsangebote von seriösen Anbietern vor. Wenn eine Bank mit offensichtlichen Lockangeboten – also beispielsweise mit sehr hohen Tagesgeldzinsen für einen kurzen Zeitraum – aggressiv um Kunden wirbt, solltest du dennoch wachsam bleiben und dir die Konditionen genau ansehen. Achte dabei vor allem auf folgende Punkte:
Wie ist die Zinsentwicklung nach Ablauf des Aktionszeitraums? Ist der Standardzins im Zinsvergleich mit anderen Banken immer noch attraktiv?
Macht es den Anschein, dass der Anbieter versucht, dich mithilfe des Lockzins nur an den Haken zu bekommen, um dir danach möglicherweise ein teures oder unnötiges Produkt anzudrehen?
Welche Voraussetzungen musst du erfüllen, um das Angebot wahrnehmen zu können? Gibt es die hohen Zinsen vielleicht nur im Zusammenhang mit einem kostenpflichtigen Produkt? Gibt es andere (versteckte) Kosten?
Bei den meisten Banken gibt es weder einen Mindestbetrag, um Tagesgeld anlegen zu können, noch einen Höchstbetrag, den du maximal auf das Tagesgeldkonto einzahlen darfst.
Allerdings zahlen einige Banken den höchsten Zins nur bis zu einem bestimmten Limit. Wenn du diesen Höchstbetrag mit deiner Anlagesumme überschreitest, dann erhältst du für den darüber hinausgehenden Betrag einen geringeren Zinssatz.
Zudem solltest du darauf achten, dass solche Lockangebote häufig nur für Neukunden, nicht aber für Bestandskunden gültig sind.
Welches Online Tagesgeld schneidet im Preisvergleich am besten ab? Mit welchem Konto haben Kunden die besten Erfahrungen gemacht? Und wer ist der Tagesgeld Testsieger? In unserem Ranking der Tagesgeld Empfehlungen erfährst du mehr:
Jederzeit per Internet- oder Telefon-Banking über Guthaben verfügen
Tagesgeld Hopping
Unter Tagesgeld-Hopping oder Zinshopping versteht man die Praxis, unter verschiedenen Tagesgeldern mit hohen Zinsen jährlich zu wechseln, um stets von demjenigen Angebot mit dem höchsten Zinssatz zu profitieren. Vergleiche dazu regelmäßig die aktuellen Zinssätze unterschiedlicher Banken und überweise dann einfach dein gesamtes Guthaben auf das neu eröffnete Konto. Möglich ist das dank der hohen Flexibilität der Angebote ohne Kündigungsfristen. So kannst du immer auch von Sonderaktionen mit hohen Zinsen für Neukunden profitieren.
Tagesgeld Alternative
Wenn du mehr Zinsen auf deine Geldanlage erhalten möchtest, stehen dir diverse Alternativen wie beispielsweise Festgeld, Sparbuch oder Investmentfonds zur Verfügung.
Sparbuch: Sparbücher gehören den ältesten Anlageformen für private Sparer. Früher wurde das Sparbuch zumeist als kleines Buch geführt, in welchem alle Kontobewegungen und Zinsgutschriften festgehalten wurden. Heutzutage sind bei den vielen Banken auch digitale Sparkontos verfügbar. Während die Einzahlung auf das Sparbuch in der Regel sowohl als Überweisung als auch als Bareinzahlung am Bankschalter möglich ist, ist für die Auszahlung ausschließlich die Barabhebung vorgesehen. Abhebungen vom Sparbuch sind nur bis zu einem Betrag von maximal 2.000 Euro je laufendem Kalendermonat möglich. Wenn du mehr Geld benötigst, musst du entweder einen Vorschusszins bezahlen oder eine dreimonatige Kündigungsfrist beachten.
Festgeld: Festgeld ist eine Anlageform mit festen Zinsen, die sich über die gesamte Laufzeit nicht verändern. Die Laufzeit kann sich dabei zwischen einem Monat und bis zu zehn Jahren bewegen. Die Zinserträge beim Festgeld fallen umso höher aus, je größer der angelegte Betrag und je länger die Laufzeit ist. Auch Festgeld-Anlagen sind über die EU-weit harmonisierte Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro abgesichert. Wenn du über einen Betrag verfügst, auf den du einige Monate oder sogar Jahre verzichten kannst, dann hast du mit dem Festgeld als Anlageform die Möglichkeit, dank garantierter Zinsen eine attraktive Rendite zu erzielen.
Geldmarktfonds: Unter Geldmarktfonds oder Money Market Funds versteht man Investmentfonds mit guter Handelbarkeit und hoher Liquidität. Solche Fonds investieren in Einlagenzertifikate, Schuldscheindarlehen und Anleihen mit relativ kurzer Restlaufzeit sowie in Anteile anderer Geldmarktfonds. So können auch private Anleger mit kleineren Beträgen ansehnliche Renditen erhalten können, welche die Erträge auf einem herkömmlichen Sparkonto in aller Regel übertreffen. Die Mischung aus klassischem Sparkonto und innovativem Kapitalmarktinstrument ermöglicht dir als Anleger eine flexible und kurzfristige Investition deines überschüssigen Kapitals.
Tagesgeld im Ausland: was bringt das?
Tagesgeld-Anlagen werden im Ausland zum Teil höher verzinst als bei deutschen Banken. Zudem kannst du häufig von attraktiven Prämien und Boni profitieren. Wichtig bei einer Geldanlage im Ausland ist aber, dass du auf die Bonität des jeweiligen Landes achtest, in dem die Bank ihren Sitz hat. Wenn du dich für eine Tagesgeld-Anlage in Europa entscheidest, dann kannst du dich zudem auf die EU-weite Bankeinlagensicherung mit einer Sicherungsgrenze von 100.000 Euro stützen.
Lohnt sich Tagesgeld?
Ein Tagesgeldkonto ist sinnvoll, wenn du über überschüssiges Kapital verfügst, das du zwar gewinnbringend anlegen möchtest, ohne dabei aber langfristige Verpflichtungen einzugehen. Auf das Guthaben eines Tagesgeld-Kontos kannst du jederzeit zugreifen und bekommst trotzdem attraktive Zinsen ausgezahlt. Mittlerweile haben Tagesgeld-Angebote für viele private Sparer das Sparbuch ersetzt, da es ohne lästige Kündigungsfristen auskommt.
Kann man ein Tagesgeldkonto als Gemeinschaftskonto führen?
Ja, bei vielen Anbietern kannst du ein Tagesgeldkonto anlegen, das sich zusammen mit einer anderen Person als Gemeinschaftskonto führen lässt.
Wird ein Tagesgeldkonto bei der Schufa eingetragen?
Tagesgeld-Anlagen haben ebenso wie Festgeld keinen Einfluss auf deinen Schufa-Score, da sie nicht bei der Schufa hinterlegt werden. Bei der Schufa werden beispielsweise Gehaltskonten, Kreditkarten oder Ratenkredite gespeichert – Sparkonten dagegen nicht.
Kann man vom Tagesgeldkonto Geld abheben?
Normalerweise ist Geld abheben vom Tagesgeldkonto nicht möglich. Man kann, wie bei einem Girokonto, Geld überweisen. Es gibt aber Ausnahmen, interessant ist dazu unser Artikel zum Tagesgeldkonto mit Karte.